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Wissensdatenbank

  • Was versteht man unter der Mohsschen Härteskala?
    Die Mohssche Härteskala bestimmt die Härtegrade von Mineralien, Metallen und sonstigen Produkten in 10 Stufen. Die nachfolgenden Mineralien ritzen das vor ihm Stehende und werden vom Nachstehenden geritzt: 1 Talk 2 Gips (oder Steinsalz, Fingernagel) 3 Calcid (oder Kupfer) 4 Flourid (oder Eisen) 5 Apatit (oder Cobald) 6 Orthoklas (oder Rhodium, Silicium, Wolfram) 7 Quarz 8 Topas (oder Chrom, gehärteter Stahl) 9 Korund (Saphir) 10 Diamant
  • Chemikalienbeständigkeitstabelle
  • Dies ist eine der häufigsten Fragen, die uns gestellt werden. Auch wenn es keine direkte Antwort gibt, da jede Situation anders ist, gibt es doch zahlreiche Faktoren, die bei der Entscheidung für den besten Probenehmer berücksichtigt werden müssen. In der Regel sind schlechte Probenahmeergebnisse eine direkte Folge davon, dass nicht das richtige Werkzeug gewählt wurde. Ein häufiger Fehler ist z.B. die Verwendung eines frei fließenden Pulversammlers, wenn das zu beprobende Pulver schlecht fließend ist (mehr dazu später)."
  • Warum nehme ich eine Probe?
    Die Gründe für die Probenahme sind ganz unterschiedlich, von der Warenkontrolle über die Probenretention bis hin zur endgültigen Qualitätsprüfung. Wenn Sie zum Beispiel eine Partikelgrößenanalyse durchführen, wird die Probenahme mit einem Schneckenprobenehmer schlechte Ergebnisse liefern. Da bei diesem Probenehmer in der Regel das Pulver zermahlen wird, was zu schlechten Ergebnissen und der Möglichkeit führt, dass eine Charge unnötigerweise zurückgewiesen wird. Es gibt die Möglichkeit für gewisse Partikel den Schneckenprobenehmer mit Drahtwendel zu verwenden - da bei der Drahtwendel das zerrreiben der Körner überwiegend vermieden wird. Andere Gründe für die Probenahme können mikrobiologische Tests sein. Daher ist die Verwendung eines vorsterilisierten Probenehmers oder eines Probenehmers, der leicht sterilisiert werden kann, entscheidend. Der Grund für die Probenahme ist entscheidend für die Wahl des Probenehmers.
  • Was wird beprobt?
    Auch wenn dies offensichtlich klingt, ist es der häufigste Fehler. Die Wahl des richtigen Probenehmers ist entscheidend, sonst erhalten Sie schlechte Ergebnisse. Der Probenehmer wird dem Material entsprechend gewählt. Zunächst wird zwischen Einweg- und mehrfach verwendbaren Probenehmern unterschieden. Einweg-Probenehmer kommen meist im Reinraum und in Laboren zum Einsatz. Sie sind steril und damit unerlässlich für keimfreie Proben, zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie. Viele Arten von Probenehmern erhalten Sie bei uns auch in der sterilen Variante. Produkte wie Schüttgut, Granulate oder Pulver können mit speziellen Probenehmern für Feststoffe aufgenommen werden. Dazu zählen Zonensammler, Sackstecher, Probenzieher und viele weitere. Pulverprobenahme - Die Pulvereigenschaften sind sehr unterschiedlich. Einige Pulver sind sehr fließfähig, andere fließen sehr schlecht. Schlecht fließende Pulver sind in der Regel schwieriger zu beproben, Sie brauchen die richtige Ausrüstung, damit es ein Erfolg wird. Viele Probenehmer verlassen sich darauf, dass das Pulver in den Probenehmer fließt. Wenn das Pulver nicht frei fließend ist, funktioniert das allerdings nicht richtig. Ein schneller Test, um zu sehen, welche Art von Pulver Sie haben, ist folgendes: Drücken Sie einfach einen sauberen Zylinder oder einen behandschuhten Finger in das Pulver. Wenn das Pulver auf sich selbst fällt, ist es frei fließend. Wenn es kohäsiv ist, bleibt die Form des Fingers oder Zylinders im Pulver zurück. Granulat-Probenahme - Wie groß ist das Granulat? Einige Probenehmer können kleine Probenahmelöcher haben. Daher ist es essentiell zu wissen wie groß die zu beprobenden Körner sind. Flüssige und viskose Probenahme - Wie hoch ist die Viskosität des Mediums? Auch hier ist die Auswahl des richtigen Geräts entscheidend. Viele viskose Probenehmer sind nicht für Flüssigkeiten geeignet und umgekehrt. Zur Entnahme von Flüssigkeiten können viele Produkte eingesetzt werden, unter anderem Schöpfer, Probenzieher oder Vakuum-Probensammler. Anschließend werden die Proben genutzt um Mischverhältnisse, Reinheitsgrad und vieles mehr zu bestimmen. Probenehmer für viskose Medien kommen oft in der Chemie- und Lebensmittelindustrie vor. Mit unserem Probenehmer ViscoSampler können zähflüssige Stoffe einfach aufgenommen und wieder zurück entleert werden.
  • Wo wird die Probe entnommen?
    Also wo befindet sich das zu beprobende Medium? In einem Tank? Silo? Behälter? Ist es frei zugänglich? Gibt es genügend Kopffreiheit über der Maschine, dem Behälter usw. für die Probenahme? Ist der Probenehmer klein oder groß genug? Reinigung - Besteht die Möglichkeit, den Probenehmer nach Gebrauch zu reinigen, oder ist es besser einen Einweg-Probenehmer zu verwenden? Standort - Soll der Probenehmer an einer Maschine angebracht werden oder handelt es sich um eine manuelle Probenahme. Ist der Bereich leicht zugänglich?
  • Das Material des Probenehmers
    Ist das zu beprobende Material korrosiv? Wird das zu beprobende Material mit dem Probenehmer reagieren? Wie lange ist die Kontaktzeit des Materials im Probenehmer? Es muss berücksichtigt werden, aus welchem Material der Probenehmer hergestellt werden soll. Dazu muss man wissen welche Eigenschaften das jeweilige Material des Probenehmers hat. Dazu finden Sie unter dem Reiter Allgemein eine Chemische Beständigkeitstabelle der Materialien und eine Empfehlung für die Verwendung mit verschiedenen Stoffen. Bei der Auswahl von Einweg-Probennehmern ist jedoch Vorsicht geboten. Die Chemikalienbeständigkeitstabellen basieren auf längerem Kontakt über Wochen oder Monate. Probenehmer für den einmaligen Gebrauch scheinen vielleicht auf den ersten Blick nicht geeignet zu sein, aber da die Kontaktzeit nur Sekunden beträgt, sind sie oftmals doch geeignet. Möglicherweise müssen weitere Untersuchungen und Tests durchgeführt werden. Oberflächenbeschaffenheit des Probenehmers Probenehmer aus Metall und Edelstahl können unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheiten haben. Im Allgemeinen wird ein Probenehmer mit einer sehr glatten Oberfläche benötigt, wenn Sie etwas suchen, das leicht zu reinigen ist und an dem das Pulver nicht so leicht anhaftet. Traditionell wurde dies als Spiegelpolitur bezeichnet. Heute wird dies jedoch als Ra-Finish bezeichnet. Satinierte Oberfläche = weniger als 1Ra Spiegelglanz = weniger als 0,2Ra Wir empfehlen, vor der Bestellung die Oberflächengüte auf dem Spezifikationsblatt zu überprüfen. Elektropolieren ist eine gängige Option, die 2 Hauptvorteile hat. Erstens reinigt es den Probenehmer und poliert ihn an oft schwierigen Stellen wie der Innenbohrung des Rohrs. Zweitens verbessert es generell die Oberflächenbeschaffenheit (reduziert den Ra) und verleiht dem Probenehmer ein "polierteres" Aussehen.
  • Wiederverwendbar vs. Einweg
    Traditionell waren wiederverwendbare Probenehmer die erste Wahl, vor allem aufgrund des Mangels an Einweg-Probenehmern. Aufgrund der Entwicklung von Einweg-Probennehmern werden diese nun jedoch von vielen Pharma-, Chemie- und Lebensmittelunternehmen bevorzugt. Vorteile von wiederverwendbaren Probenehmern: Einmal Reinigungskosten und der Probenehmer kann wiederverwendet werden. Sie sind oft stabiler als Einwegprobenehmer, so dass sie bei einem dichten/harten Medium eher in die erforderliche Tiefe gehen können. Vorteile von Einweg-SteriWare®-Probenehmern: Keine Reinigungskosten Keine Kosten für die Reinigungsvalidierung Schnelligkeit - einfach auspacken und verwenden Kein Risiko der Kreuzkontamination Bitte beachten Sie: Das Design des Probenehmers muss für die jeweilige Anwendung geeignet sein. Es ist sinnlos, einen Kunststoff-Probenehmer zu kaufen, wenn Sie ein hartes Material beproben, da er sich einfach verbiegen wird. Bei Pulverprobennehmern sollte die Spitze in Relation dazu stehen, wie kohäsiv das Pulver ist.
  • Reinigung
    Weitere Überlegungen betreffen die (einfache) Reinigung. Wenn Sie einen Probenehmer benötigen, der ordnungsgemäß gereinigt werden muss, muss er leicht in seine Bestandteile zerlegt werden können und für die Reinigung ausgelegt sein. Zu den Merkmalen, auf die Sie achten sollten, gehört eine vollverschweißte Konstruktion im Gegensatz zu Punktschweißungen. Für kritische Anwendungen ist Schweißen oder Elektropolieren erforderlich. Besonders fettige Medien oder gefährliche Stoffe erfordern eine gründliche Reinigung und Kontrolle. Für viele unserer Probenehmer gibt es eine passende Reinigungsbürste für eine unkomplizierte Reinigung. Mit SteriWare® Einweg-Probennehmern entfällt die Notwendigkeit der Reinigung, was sie bei vielen Kunden immer beliebter macht.
  • Elektrostatische Aufladung
    Wenn das Pulver oder die Flüssigkeit entflammbar sind oder Funken erzeugen können (z. B. Kraftstoff), muss unbedingt das richtige Gerät gewählt werden. Es muss eine Erdung der Probe durchgeführt werden oder es sollte ein Probenehmer gekauft werden, der für den Einsatz in ATEX-, EX-Bereichen geprüft ist. Es sollte eine Risikobewertung durchgeführt werden. Einige Kunden haben auch festgestellt, dass das Erden des Probenehmers (auch wenn es nicht erforderlich ist) wegen der Elektrostatik zu besseren Ergebnissen führt.
  • Es gibt allgemeine Praktiken, die vor, während und nach der Probenahme beachtet werden sollten um das bestmögliche Ergbenis zu erzielen:"
  • Das Umfüllen der Probe minimieren
    Bei der Entnahme einer Probe sollte die Anzahl der Umfüllvorgänge zwischen den Behältern minimiert werden. Jedes Mal, wenn die Probe transferiert wird, bleiben kleine Mengen der Probe zurück und es besteht ein größeres Risiko der Kontamination, was zu schlechten Ergebnissen führen kann.
  • In welchem Behälter lagere ich die Probe?
    Es muss überlegt werden worin die Probe aufbewahrt werden soll. Das richtige Behältnis oder der richtige Beutel erleichtert die Probenahme, hält die Probe aber auch sicher. Einige Proben müssen viele Jahre lang aufbewahrt werden, daher ist es wichtig zu prüfen, ob der Behälter für diesen Zeitraum geeignet ist. Weitere allgemeine Überlegungen sind, ob der Behälter steril sein muss, welcher Sterilitäts- oder Sauberkeitsstandard erforderlich ist und welche Größe der Behälter haben muss. Vorteile von Containern: In der Regel stabiler und in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. Vorteile von Beuteln: Benötigen weniger Platz & sind billiger ;)
  • Risikobewertung
    Es sollte eine Risikobewertung des Probenahmebereichs und -prozesses durchgeführt werden. Da häufig sehr gefährliche Materialien beprobt werden, ist es wichtig, dass nicht nur die richtigen Werkzeuge verwendet werden, sondern der gesamte Prozess der Probenahme bewertet wird: Angemessene Belüftung? Korrekte Schutzkleidung? Angemessene Beleuchtung? Ausreichend Platz? Richtiges Training des probendurchführenden Personlas
  • Für die Auswahl der geeigneten Instrumente zur Füllstandmessung und Beprobung in Schüttgütern ist die Dichte des jeweiligen Materials von entscheidender Bedeutung. Deshalb ist es wichtig Schüttgewicht und Schüttdichte vorab zu bestimmen.
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